Schlafapnoe

Schlafapnoe: Symptome, Diagnostik, Therapie und Behandlung

Schlafapnoe

Atmungsausfälle und Schnarchen in der Nacht, Müdigkeit am Tag, kurzzeitige Schlafattacken wie der gefährliche Sekundenschlaf am Steuer. Viele leiden darunter, aber kennen die Ursache nicht: Es können erste Symptome der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) sein.

Die Dunkelziffer der unwissentlich Betroffenen ist hoch. Das macht die Erkrankung so gefährlich, denn wird sie nicht erkannt, können Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall die Folgen sein. Unsere Lungenarztpraxis in München ist die erste Adresse, wenn Sie abklären wollen, ob Sie von einer Schlafapnoe betroffen sind.

Atempausen beim Schlafen

Bei Schlafapnoe – zu Deutsch: Atemstillstand im Schlaf – kommt es während des Schlafens zu wiederholten Atempausen, die von zehn Sekunden bis zu drei Minuten andauern können. Die Atemwege sind verengt, die Atmung ist erschwert und setzt stellenweise vollständig aus.

Das macht sich oft durch auffällige Schnarchgeräusche bemerkbar. Aufgrund dieser Pausen sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut teilweise drastisch ab. Die Folge: eine Unterversorgung lebenswichtiger Organe wie Herz und Gehirn mit Sauerstoff. Der Mangel führt zu Aufwachreaktionen (Arousals), damit die Atmung wieder erfolgt.

Unausgeschlafen und ständig müde

Bei ausgeprägtem Schlafapnoesyndrom kann es zu vielen hundert Atempausen pro Nacht kommen. Die Betroffenen werden kurzzeitig wach, ohne dies bewusst wahrzunehmen. Der Tiefschlaf wird mehrmals unterbrochen und die Schlafqualität erheblich gestört. Die Folgen können von morgendlicher Unausgeschlafenheit und ständiger Tagesmüdigkeit bis hin zu Herzerkrankungen reichen.

Ursachen von Schlafapnoe

  • Erschlaffte Mund- und Rachenmuskulatur
  • Übergewicht und Rauchen
  • Krankhafte Veränderungen, zum Beispiel vergrößerte Rachenmandeln

Symptome von Schlafapnoe

  • Müdigkeit
  • Sekundenschlaf
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Kopfschmerzen
  • Schwächegefühl
  • Erhöhter Blutdruck
  • Herzbeschwerden
  • Schlaganfall

Zuverlässige Diagnostik von Schlafapnoe

Für die Diagnose einer Schlafapnoe untersuchen wir Ihren Schlaf. In der Regel geschieht das durch ein Schlafmonitoring zuhause: Sie erhalten ein mobiles Gerät, das kontinuierlich Werte wie die Herzfrequenz, ungewöhnliche, laute Schlafgeräusche, den Sauerstoffabfall im Blut und die Schlafposition registriert.

Eine genauere Untersuchung kann im Schlaflabor erfolgen. Natürlich gehören ausführliche ärztliche Gespräche zur Diagnostik, bei denen wir unter anderem Ihre Vorgeschichte und Lebensumstände abgeklären.

weitere Informationen zur Diagnostik

Unsere Therapie der obstruktiven Schlafapnoe

Oft sind es die Lebenspartner, die Anzeichen einer möglichen Schlafapnoe zuerst erkennen. Denn das laute Schnarchen und die Atempausen im Bett nebenan sind auffällige Anzeichen. Sprechen Sie Ihren Lungenarzt auf diesen Verdacht an, hier ist eine genaue Diagnostik wichtig. Denn während Schnarchen eine Volkskrankheit ist, die in der Regel ungefährlich ist, sollte Schlafapnoe unbedingt behandelt werden.

Behandlung mit Druckluft – CPAP

In unserem Lungenzentrum in München nutzen wir zur Therapie von Schlafapnoe Druckluft, genannt CPAP (Continuous Positiv Airway Pressure). Dabei wird ein Gerät, das Druckluft erzeugt, über einen Schlauch mit einer Mund- oder Nasenmaske verbunden. Der Luftdruck verhindert einen Kollaps des Luftweges im Hals und beseitigt damit Schnarchen und Atempausen. Eine bewährte Behandlungsmöglichkeit, mit der wir die Schlafapnoe vieler Patienten erfolgreich behandeln.

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FAQ – häufige Fragen zur Schlafapnoe

Wie entsteht eine Schlafapnoe?

Eine Schlafapnoe entsteht, wenn die Muskulatur in den oberen Atemwegen erschlafft. Dadurch verengt sich der Atemweg im Rachenbereich oder blockiert mitunter ganz – wodurch beim Ein- und Ausatmen laute Schnarchgeräusche entstehen.

Wie wirkt sich eine Schlafapnoe aus?

Bei der Schlafapnoe wird der Tiefschlaf mehrmals unterbrochen. Durch die Atmungsstörung wird der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt und der Betroffene findet nicht die nötige Erholung im Schlaf. Er wacht müde und erschöpft auf. Seine Leistungsfähigkeit ist eingeschränkt und er ist oft unkonzentriert. Neben Kopfschmerzen können auch kardiale Erkrankungen die Folge sein.

Gibt es eine Risikogruppe für Schlafapnoe?

Raucher, Asthma- und Adipositas-Patienten sowie Patienten mit einer COPD-Lungenerkrankung gehören zur gefährdeten Personengruppe.

Wie funktionieren Schlafapnoe-Geräte?

Zur Therapie der Schlafapnoe werden als Schlafapnoe-Geräte CPAP-Systeme eingesetzt. CPAP beschreibt eine Therapie mit kontinuierlichem Überdruck und bedeutet „Continuous Positive Airway Pressure” (kontinuierlich positiver Atemwegsdruck). Das CPAP-Gerät leitet einen Luftstrom in eine Nasenmaske, die während der Nacht getragen wird. Durch den Strom der Luft bleiben die Atemwege offen und freie Atmung wird ermöglicht.

Ist Schnarchen ein Zeichen von Schlafapnoe?

Schnarchen muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass der Schlafende an einer Schlafapnoe leidet. Doch sollte dies bei einem Facharzt abgeklärt werden. Bei Schlafapnoe sind die Atemwege verengt, die Atmung ist erschwert und setzt stellenweise vollständig aus. Das macht sich oft anhand der Schnarch-Geräusche bemerkbar: Nach kurzen Momenten absoluter Stille, den Atempausen, setzt die Atmung schnappartig und geräuschvoll wieder ein.

Wie finde ich heraus, ob ich an Schlafapnoe leide?

Um herauszufinden, ob Sie eine Schlafapnoe haben, kommen Sie für eine zuverlässige ärztliche Abklärung zu uns ins MVZ Martha-Maria Lungenzentrum München. Wir verfügen über bewährte Methoden für eine sichere Diagnostik und Behandlung von Schlafapnoe.

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